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    <title>freisam-Wissen</title>
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    <description>Wir geben hier Orientierung zu unseren Fachgebieten.</description>
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      <title>freisam-Wissen</title>
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    <item>
      <title>Beziehung</title>
      <link>https://www.freisam.com/beziehung</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Blick zur Mitsammenheit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beziehung ist gelingend, wenn sie dialogisch und in Bewegung ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Beziehungen findet ein ständiges Austarieren statt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das stark kommunikativ begleitete, ständige Austarieren, um die Leitplanken nicht zu durchbrechen, bedarf Übung zur Entwicklung einer dialogischen Haltung, was nicht einfach gelingt, jedoch durchaus machbar ist. Helm Stierlin hat durch seine Forschungen diese „Leitplanken“ benannt und uns eine sehr gute Orientierung gegeben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nähe und Distanz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kommen wir uns zu nah, verlieren wir vielleicht uns selbst oder den anderen aus dem Blick. Halten wir zu viel Abstand, wird echte Verbindung schwer. Doch genau wie beim Sehen braucht auch Kommunikation den richtigen Abstand – nicht zu nah, nicht zu fern. Nur so können wir sowohl die kleinen Nuancen als auch das große Ganze erkennen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Begegnungen geht es darum, immer wieder zwischen Einfühlung und Reflexion zu wechseln. Einmal ganz da sein, dann wieder einen Schritt zurücktreten. Diese bewusste Balance schenkt uns gegenseitiges Verständnis, Respekt für unsere Unterschiede und die Kraft, in Beziehung zu bleiben, ohne dass wir uns selbst oder den anderen verlieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Augenblick und Dauer
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt diese besonderen Momente, wenn wir uns wirklich begegnen, mit aller Präsenz und emotionaler Ehrlichkeit. In solchen Augenblicken spüren wir Lebendigkeit, Vertrauen und diese tiefe, echte Verbindung. Kommunikation wird dann zur Begegnung von Mensch zu Mensch, zu einem Dialog, der auf gegenseitigem Respekt und Achtsamkeit beruht, wie Martin Buber es gemeint hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch Beziehung lebt auch von Beständigkeit, von Stabilität, Verlässlichkeit und der Struktur, die uns über die Zeit hinweg trägt. Sie gibt uns Raum, zu wachsen, zu reflektieren und gemeinsam zu reifen. Wird diese Beständigkeit aber zu starr, kann aus lebendiger Kommunikation schnell Routine werden und aus Begegnung wird Distanz.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gelingende Kommunikation braucht die spontane Lebendigkeit des Augenblicks und die beharrliche Pflege der Beziehung. Zu viel vom einen oder anderen führt zu Oberflächlichkeit oder Starre. Am schönsten ist es, wenn wir beides verbinden. Die Intensität des Jetzt und die Geduld des Wachstums. So entsteht ein Dialog, der uns lebendig, tief und nachhaltig trägt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verschiedenheit und Gleichheit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gelingende Begegnungen leben davon, dass wir uns dem Fremden öffnen. Es inspiriert uns, regt uns zum Nachdenken an und gleichzeitig pflegt es das Vertraute, das uns Sicherheit und Vertrauen schenkt. In diesen Momenten verbindet sich das Unbekannte mit dem Bekanntem, und es entsteht etwas Neues.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn wir uns auf andere einlassen, ist es wichtig, sprachlich und inhaltlich an ihre Erfahrungswelt anzuknüpfen. Bei Menschen, die stark leistungs- und handlungsorientiert sind, könnte eine Sprache der Ruhe und Achtsamkeit vielleicht eher verwirren als öffnen, wenn sie keine gemeinsamen Bezüge findet. Doch zu viel Vertrautheit birgt auch Risiken. Wir könnten in einen „Wohlfühlmodus“ geraten, in dem wir gegenseitiges Verständnis mit einer guten Beziehung verwechseln und dabei die Impulse für Wachstum und Entwicklung aus den Augen verlieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Befriedigung und Versagen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt dieses feine Gleichgewicht, zwischen Erfüllung und dem, was uns (vorerst) verwehrt bleibt, in unseren Beziehungen. Gerade an ganz grundlegenden Erfahrungen wie Essen oder Liebe zeigt sich, dass wahre Befriedigung oft erst durch das Erleben und Verarbeiten von Versagung möglich wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieses Wechselspiel zwischen Geben und Nehmen, zwischen Erfüllen und Warten, findet sich auch in unseren sozialen Beziehungen wieder. Wenn hier das Gleichgewicht kippt – sei es durch zu viel Entzug oder durch zu viel sofortige Befriedigung – verlieren Beziehungen oft ihre Lebendigkeit und Tiefe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stimulierung und Stabilisierung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jede Beziehung braucht neue Impulse, die sie lebendig halten, und Stabilität, die ihr Halt gibt. Stimulierung sind die frischen Ideen, die Anregungen, die uns inspirieren und dazu bringen, gemeinsam zu wachsen. Ohne sie droht Stillstand, Langeweile oder das Gefühl, emotional voneinander entfernt zu sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch genauso wichtig ist die Stabilität. Sie schenkt uns Sicherheit, Vertrauen und Orientierung, also genau das, was wir brauchen, um neue Impulse überhaupt aufnehmen und verarbeiten zu können. Wird diese Stabilität aber zu stark, kann sie genauso zu Stagnation führen wie zu viele neue Reize zu Überforderung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der Kommunikation bedeutet das, dass gelingende Beziehungen von einem lebendigen Gleichgewicht zwischen Bewegung und Struktur leben. Ein Gespräch, das nur herausfordert, kann überfordern; eines, das nur Halt gibt, kann lähmen. Neue Impulse entfalten ihre Wirkung am besten, wenn sie durch Phasen der Reflexion, Ruhe und Integration gestützt werden. Auch bewusst zugelassene Stille kann dabei eine starke Wirkung entfalten. Sie schafft Raum, um Erlebtes zu verarbeiten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Entwicklung in Beziehungen gelingt am besten durch eine Kommunikation, die Anregung und Sicherheit, Bewegung und Ruhe, Stimulierung und Stabilität im Einklang bietet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 25 May 2026 08:55:03 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die "Arbeit" mit ...</title>
      <link>https://www.freisam.com/die-arbeit-mit</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           manchmal zu kurz gegriffen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Warum „Innere-Kind-Arbeit“ manchmal zu kurz greift und der Begriff zu unachtsam benutzt wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Begriff „inneres Kind“ berührt viele Menschen. Er kann weich machen, Zugang schaffen und helfen, alte Verletzungen wahrzunehmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und trotzdem ist er aus hypnosystemischer Sicht nur eine Metapher.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir haben nicht ein inneres Kind in uns, sondern viele innere Zustände, Anteile, Erfahrungsnetzwerke und alte Bahnungen, die durch frühere Erlebnisse entstanden sind. Ein Blick, ein Satz, ein Schweigen, Verlust, Beschämung oder ein Moment von Verlassenheit kann im Nervensystem Spuren hinterlassen haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Später werden dann alte Muster wieder aktiviert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Körperzustände, Gefühle, Erwartungen, Schutzbewegungen, Bilder, Sätze und Überlebensintelligenz.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann zeigt sich ein Anteil nicht als festes Ding, nicht als Diagnose, sondern als aktuell aktiviertes Erleben, das früher einmal Sinn gemacht hat. Vielleicht ein verletzter Anteil, ein wütender Anteil, ein erstarrter Anteil, ein kontrollierender Anteil, ein angepasster Anteil oder ein Anteil, der kämpft, obwohl heute gar kein Krieg mehr ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Genau hier wird die Arbeit feiner.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Denn es geht nicht darum, ein inneres Kind zu reparieren, sondern ein inneres System zu verstehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit Würdigung, Langsamkeit und Respekt vor allem, was einmal geholfen hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Frage ist dann nicht nur
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Was braucht dein inneres Kind?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sondern eher
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Welcher Anteil meldet sich gerade?“ 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Wofür hat er damals gesorgt?“ 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Welche Kompetenz steckt in dieser Reaktion?“ 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Was braucht dieses Erleben heute, damit es nicht mehr allein handeln muss?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So wird aus einem Symptom eine sinnvolle Schutzbewegung und aus dem Begriff „inneres Kind“ eine poetische Beschreibung für alte Erlebniszustände, die im Heute wieder auftauchen können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heilung beginnt vielleicht dort, wo wir nicht mehr fragen, was mit uns falsch ist, sondern neugierig werden, welcher Teil von uns gerade versucht, uns zu schützen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch wenn seine Mittel von gestern sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Wed, 20 May 2026 10:02:16 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>komm und zeig Dich</title>
      <link>https://www.freisam.com/komm-und-zeig-dich</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bedürfnisse sind kein Angriff
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist in Ordnung, Bedürfnisse und Wünsche zu haben , genauso ist es in Ordnung sich unwohl zu fühlen und zu spüren, dass vielleicht etwas fehlt und eine Sehnsucht sich bemerkbar macht, oder ein Schmerz, der nur sagen will, dass da etwas gebraucht wird, das gerade nicht da ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Wort „bedürftig“ klingt oft negativ, fast beschämend als wäre Bedürftigkeit etwas Schwaches und ein reifer Mensch einer, der nichts mehr braucht, vermisst, ersehnt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch im Buddhismus kann, wenn man ihn hart oder verkürzt versteht !!! leicht der Eindruck entstehen, man müsse Bedürfnisse überwinden, sich lösen, loslassen, unabhängig werden von allem, was berührt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber wir sind Menschen und Beziehungswesen, die Nähe, Resonanz, Sicherheit und Berührung brauchen, gesehen werden und ernst genommen werden wollen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht als Forderung an die Welt oder als Anspruch, dass ein anderer Mensch immer genau wissen muss, was in uns gerade geschieht -sondern als Ausdruck davon, dass wir lebendig sind …
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           dass etwas in uns antwortet, hofft, fühlt, vermisst und sich nach Verbindung ausstreckt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ein Mensch irgendwann sagen kann: „Ich wünsche mir mehr Zeit mit dir.“ Oder: „Ich hätte in diesem Moment eine Umarmung gebraucht.“ Oder: „Mir hätte ein einziges Wort geholfen.“, dann ist das oft schon ein großer innerer Schritt, denn dann spricht dieser Mensch nicht mehr nur aus dem Vorwurf heraus sondern ist schon näher bei sich und an dem, was in ihm wirklich lebendig ist. Näher an der wunden, weichen Stelle unter der Enttäuschung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meistens beginnt es nämlich nicht so klar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meistens kommt der Schmerz zuerst als Anklage und Vorwurf als: „Warum hast du das nicht gemacht?“ „Das hättest du doch sehen müssen.“ „Ich finde es unmöglich, dass du das nicht merkst.“ „Du denkst immer nur an dich.“ „Du hast mich wieder allein gelassen.“ „Ich habe erwartet, dass du das siehst.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann wird oft aus der eigenen Not ein Satz, der den anderen trifft, beschämt oder klein macht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In solchen Momenten sind wir noch nicht wirklich mit unserem tiefen Bedürfnis verbunden und sprechen nicht aus der zarten Stelle in uns, sondern aus der Verteidigung und aus der Enttäuschung. Aus dem alten Schmerz und dem Versuch, dem anderen endlich begreiflich zu machen, wie sehr etwas wehgetan hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nur landet es beim Gegenüber dann nicht als Sehnsucht, sondern als Schuldzuweisung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und schon hören wir einander nicht mehr wirklich zu und sitzen in der “Kommunikationsfalle”.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der eine zeigt eigentlich eine wunde Stelle, aber in einer Sprache, die sticht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der andere hört nicht, dass dahinter die Traurigkeit und Einsamkeit und Sehnsucht spricht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stattdessen fühlt er die ganze Last und Schuld des “Nicht genug seins”, des Versagthabens und “Falschseins”.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Nichtwahrnehmen der Ursache, beginnt dann auch hier
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           die Rechtfertigung und Erklärung …
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           warum es nicht so war…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           warum wir nicht anders konnten…..
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           warum der andere übertreibt und wir auch gute Gründe hatten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und während wir uns verteidigen, verschwindet der eigentliche Moment der Begegnung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dabei liegt unter dem Vorwurf oft etwas sehr Verletzliches.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unter „Warum hast du das nicht gesehen?“ liegt vielleicht:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Ich wollte so gern wichtig für dich sein.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unter „Du warst wieder nicht da“ liegt vielleicht:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Ich habe mich allein gefühlt und hätte deine Nähe gebraucht.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unter „Das kann doch nicht sein, dass ich dir das sagen muss“ liegt vielleicht:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Ich sehne mich danach, gesehen zu werden, ohne kämpfen zu müssen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unter „Du denkst immer nur an dich“ liegt vielleicht:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Ich wünsche mir, dass ich in deinem Inneren einen Platz habe.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und genau dort beginnt der andere Raum.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht, weil wir unsere Enttäuschung verschlucken sollten oder weil alles immer weich, freundlich und perfekt formuliert werden muss.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir sind Menschen und manchmal sind wir verletzt und es spricht der alte Schmerz schneller als unser erwachsenes Bewusstsein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber es macht einen Unterschied, ob ich im Verteilen von Schuld bleibe oder ob ich irgendwann wieder bei mir lande.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ob ich sage: „Du hast mich allein gelassen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oder ob ich spüre: „Ich habe mich allein gefühlt.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ob ich sage: „Du hättest das merken müssen.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oder ob ich sagen kann: „Ich hätte mir gewünscht, dass du es bemerkst.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ob ich sage: „Du bist nie da.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oder ob ich sagen kann: „Ich vermisse dich “
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist ein Schritt heraus aus der Anklage und hinein in Kontakt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und auch dann muss der andere nicht sofort alles erfüllen Ein ausgesprochenes Bedürfnis ist kein Vertrag oder stiller Anspruch auf sofortige Erfüllung. Niemand ist allein dafür verantwortlich, dass ein anderer Mensch sich ganz, sicher und geliebt fühlt, aber
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           wenn jemand sich so zeigt, entsteht überhaupt erst die Möglichkeit, einander wirklich zu verstehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann kann der andere hören
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da greift mich nicht jemand an sondern da erzählt mir jemand etwas über sich , seine Sehnsucht , seinen Schmerz, über das, was ihm wichtig ist , über das, was gerade fehlt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und vielleicht könnte die erste Antwort dann nicht Rechtfertigung sein, sondern Würdigung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Danke, dass du mir erzählst, wie es dir geht.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht als Versprechen, alles erfüllen zu können und schon gar nicht als Selbstaufgabe oder Kapitulation
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           sondern als Zeichen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich höre dich und nehme ernst, dass da etwas in dir lebendig ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nähe entsteht nicht dadurch, dass einer alles gibt und der andere alles bekommt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nähe entsteht dort, wo zwei Menschen innehalten können, bevor sie einander verlieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wo Wünsche nicht automatisch als Forderung gehört werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wo Schmerz nicht sofort Schuld bedeutet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wo Bedürftigkeit nicht beschämt wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 17 May 2026 12:36:55 GMT</pubDate>
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      <title>gelernt ist gelerent</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           wenn Dialog scheitert
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lernen ist ein lebenslanges Grundbedürfnis des Menschen – eine Kraft, die uns von Geburt an antreibt. Doch unsere Gesellschaft hat es oft auf das Ansammeln von Wissen und das Beherrschen von Abstraktionen reduziert. Dabei zeigt die Lernforschung: Wir nutzen nur einen Bruchteil unseres kognitiven Potenzials, weil wir Lernen mit Leistung, Bewertung und der Angst vor Fehlern verbinden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch echtes Lernen entsteht dort, wo Neugier und Offenheit Raum, frei von Erwartungen und Urteilen, haben. Kinder erleben das noch intuitiv. Sie versinken in ihrem Spiel, bis sie spüren, dass sie beobachtet werden. Dann beginnt das „Richtige“ zu tun, das „Falsche“ zu vermeiden. Mit den besten Absichten führen wir sie so in eine Welt, die Lernen oft zur Pflicht statt zur Freude macht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Folge sind Menschen, die sich im Austausch auf das Tauschen von Argumenten und Wissen wie Waren beschränken, um Recht zu behalten, statt sich wirklich zu begegnen. Doch gelingende Beziehungen brauchen genau diese Bereitschaft, sich ohne Vorwissen, Vorahnung oder Vorurteilen auf das Unbekannte einzulassen. Wie Martin Buber, David Bohm oder Jesper Juul betonen, liegt im Dialog die Chance, diesen Kreislauf zu durchbrechen. Im gleichwertigen, wertschätzenden Gespräch entsteht ein Raum, in dem wir unser volles Potenzial, jenseits von Besserwissen und Regeln, wiederentdecken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht ist es an der Zeit, uns zu fragen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie können wir Lernen wieder als das erleben, was es ist – eine Einladung, neugierig und offen zu bleiben?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Dialog ist ein Weg.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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    <item>
      <title>Dia-Logos</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           zwischen den Worten sein
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In einer Welt, die oft von schnellen Urteilen, polarisierten Debatten und dem Drang geprägt ist, die eigene Position zu verteidigen, kann ein solcher Dialog wie ein Oase der Verbundenheit wirken. Hier zählt nicht, wer recht hat, sondern was wir gemeinsam lernen und entwickeln können. Ein Dialog, der auf diese Weise geführt wird, schafft Vertrauen, stärkt Beziehungen und öffnet Türen zu Lösungen, die über das hinausgehen, was eine einzelne Person allein denken oder fühlen könnte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lassen Sie uns also Dialoge führen, die nicht spalten, sondern verbinden. Dialoge, die nicht erschöpfen, sondern bereichern. Dialoge, in denen wir nicht gegeneinander, sondern miteinander denken, fühlen und handeln. Denn am Ende geht es nicht darum, wer den Dialog gewinnt – sondern darum, was wir alle daraus mitnehmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 04 May 2026 11:42:24 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/f8ce97dc/dms3rep/multi/Unbenannt.png">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Inneres Kind &amp; Dialog</title>
      <link>https://www.freisam.com/inneres-kind-dialog</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zwei Begriffe, die man häufig hört ...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ... und vielleicht gerade deshalb manchmal ein bisschen zu schnell benutzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus meiner Sicht lohnt es sich, genauer hinzuschauen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir begegnen uns in Beziehungen nicht als „ein inneres Kind“. Und auch nicht als ein klares, einheitliches Selbst, sondern als ein lebendiges Zusammenspiel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           verschiedener innerer Anteile – mit unterschiedlichen Bedürfnissen, Erfahrungen und Schutzstrategien.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manche davon sind kindlich geprägt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Andere sehr erwachsen, regulierend, orientierend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und je nachdem, welche gerade aktiv sind, verändert sich vieles:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           … wie wir zuhören
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           … was wir verstehen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           … wie wir reagieren
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Deshalb reicht „Zuhören“ allein oft nicht aus, denn wir hören nie neutral – sondern immer aus einem inneren Zustand heraus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Genau hier beginnt für mich echter Dialog.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht als Technik, sondern als ein Prozess, in dem sich etwas verschiebt vom automatischen Reagieren hin zu einem kurzen Innehalten, vom „Ich weiß schon, was du meinst“, hin zu echtem Wahrnehmen, vom Sprechen aus alten Mustern hin zu einem Sprechen aus dem, was gerade wirklich da ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dialog entsteht dort, wo Menschen sich nicht nur Inhalte mitteilen, sondern sich in ihrem Erleben zeigen können – während sie gleichzeitig in Kontakt bleiben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wo also nicht nur gesprochen wird, sondern auch wahrgenommen wird, was gerade in mir passiert – und zwischen uns?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und genau dadurch entsteht oft etwas Neues- mehr Klarheit, mehr Verbindung, mehr Beweglichkeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manchmal bedeutet Entwicklung nicht, noch besser zuzuhören, sondern zu lernen, auf die eigenen inneren Prozesse Einfluss zu nehmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Damit Begegnung überhaupt wieder möglich wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 26 Apr 2026 11:33:36 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/f8ce97dc/dms3rep/multi/blog.png">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Frage Dich!</title>
      <link>https://www.freisam.com/frage-dich</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           das Erkunden vom Raum
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ich bin die Welt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           die Welt bin ich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin das Wissen, wie es ist, Mensch zu sein. Ich fühle mich als Einheit mit allem um mich herum.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ich bin in der Welt 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           in der Welt bin ich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich nehme mich als Individuum wahr, und bilde mir Unterscheidungen. Ich akzeptiere und vertraue allem, was mir begegnet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ich mit der Welt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           mit der Welt bin ich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich nehme mich als Mensch wahr und bilde Unterschiede. Ich akzeptiere meine Umwelt mit weniger Vertrauen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ich und die Welt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           die Welt und ich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich trenne mich von der Welt. Ich bin mir selbst wichtig, bewerte und vergleiche. Ich wäge ab und neige zeitweise zu einer egozentrischen Haltung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ich gegen die Welt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           die Welt gegen mich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich spalte mich von der Welt ab und konzentriere mich hauptsächlich auf mein eigenes Wohlbefinden. Ich sehe mich als Opposition zur Welt und bin bereit, mich zu behaupten. Meine Akzeptanz nimmt stark ab und mein Vertrauen schwindet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ich bin wieder die Welt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           die Welt ist wieder ich
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich werde daran erinnert, wie es ist, Mensch zu sein, und die Welt nimmt mich wieder auf. Vertrauen und Akzeptanz werden zu meinem Ausweg aus der Passivität.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wie geht es Dir gerade? 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wo befindest Du Dich?
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ist es das, was Du erlebst, denkst und Dich siehst, wie Du Dich wünschst? 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wo würdest Du Dich gerne sehen? 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir haben immer die Wahl. Unsere angeborenen Fähigkeiten helfen uns, mit bleibenden Unterschieden umzugehen und eine Haltung zu entwickeln, die uns gut tut und zu uns passt. Der Schlüssel dazu ist, die unbewussten Prozesse zu erkennen. Sie sind keine Hinweise oder Beweise für Defizite oder Krankheiten. Indem wir sie erkennen, können wir uns ihrer bewusst werden und so Veränderungen ermöglichen machen, wenn wir möchten.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/f8ce97dc/dms3rep/multi/Pha-nolem-eb48af8a.png" length="570483" type="image/png" />
      <pubDate>Sun, 19 Apr 2026 12:37:14 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://irp.cdn-website.com/f8ce97dc/dms3rep/multi/Pha-nolem-eb48af8a.png">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Gedanken &amp; Gefühle</title>
      <link>https://www.freisam.com/gedanken-gefuhle</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "Du Bist nicht Deine Gedanken und Gefühle."
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Satz, der aus spirituellen und buddhistischen Kontexten kommt, der zunächst entlastend wirken kann, weil er uns daran erinnert, dass wir mehr sind als das, was gerade in uns auftaucht – und gleichzeitig ein Satz, den man sehr vorsichtig betrachten darf, vielleicht sogar muss, weil
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           er -aus dem
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kontext gerissen- sehr verwirrend sein kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Denn ganz leise kann sich darin auch etwas anderes verstecken: die Idee, dass wir eigentlich anders denken sollten, ruhiger fühlen sollten, weiter sein sollten. Dass das, was gerade in uns ist, nicht richtig ist. Und genau da beginnt die Schwierigkeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gedanken und Gefühle entstehen nicht einfach willkürlich, sie sind Ausdruck unseres Nervensystems, unserer Erfahrungen, unserer Bindungsgeschichte, unserer aktuellen inneren Zustände, und gerade am Anfang sind wir ihnen nicht einfach frei gegenübergestellt, so als könnten wir wählen, was wir jetzt fühlen oder denken. Dieser Gedanke, dass wir das könnten, kann schnell zu Druck führen, weil er etwas suggeriert, was unserem inneren Erleben oft überhaupt nicht entspricht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja, wir sind unseren inneren Reaktionen nicht hilflos ausgeliefert. Und gleichzeitig können wir sie nicht einfach steuern oder abwählen. Was wir lernen können, ist etwas anderes: einen Umgang damit zu finden, der uns mehr Spielraum gibt, mehr Verständnis, mehr Mitgefühl für uns selbst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht geht es also gar nicht darum, sich über Gedanken und Gefühle zu stellen, sondern ihnen zu begegnen, sie ernst zu nehmen und langsam zu entdecken, dass wir in all dem nicht feststecken müssen, sondern uns darin bewegen lernen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und vielleicht ist genau das der entscheidende Punkt:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht am Anfang zu glauben, wir müssten schon wählen können,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           sondern zu verstehen, dass Entwicklung ein Weg ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Buddhistische Psychotherapie – wenn sie wirklich trägt – ist kein Startpunkt, sondern ein Schritt danach.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Schritt, der erst dann stabil wird, wenn wir gelernt haben, uns selbst überhaupt zu halten, zu regulieren und zu verstehen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bis dahin – und auch danach – darf alles, was in dir auftaucht, erstmal genau so sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht, weil du darin bleiben musst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sondern weil genau dort der Anfang liegt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 12 Apr 2026 10:42:07 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Das Treffen ...</title>
      <link>https://www.freisam.com/das-treffen</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ... der Zeit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In sieben Jahren starb mein Vater. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser Satz beschreibt die nochmalige Berührung unsere Lebenslinien. Es entsteht ein zeitloser Augenblick, jenseits des Gewesenem, das nicht verändert werden kann, und jenseits des Kommenden, welches sich in seiner Ungewissheit nicht zeigt. Ein Moment, der beide Richtungen fortwährend in sich trägt und zum Inhalt meines Seins werden kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht ist dieser Gedanke von einer Hoffnung getragen, die irgendwo zwischen einem schemenhaften Entwurf und einer ahnenden Gewissheit liegt, ohne je die Qualität einer Realität zu erreichen. Und doch fühlt sich die Vorstellung dieses Augenblicks leicht und frei an, verbunden mit dem Wunsch, ihn entstehen zu lassen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Schraubstock
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Viel zu oft haste ich von einem Augenblick zum nächsten, und zum nächsten, und zum nächsten, gerade so, als wolle ich mir selbst in der Zukunft begegnen. Eingepfercht zwischen den Konstrukten aus der Vergangenheit und den Folgerungen für das, was vielleicht oder eventuell kommen könnte, wird meine Gegenwart einfach nur eng, klein und vernichtend unscheinbar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In diesem selbstgebauten Schraubstock aus Erinnerung und Hoffnung hat die Gegenwart kaum eine Chance, ihre Gestaltungskraft für mein Dasein zu entfalten. Aus psychologischer Sicht lässt sich diese Dynamik auch als „Zeitperspektive“ beschreiben. Ob wir stärker in Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft leben, beeinflusst unser Erleben und unser Verhalten wesentlich. Eine einseitige Fixierung, auf schmerzhafte Erinnerungen oder ängstliche Zukunftsszenarien, kann unsere Lebendigkeit im Jetzt vollkommen einschränken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Gegenwart
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Fähigkeit, im Augenblick zu verweilen, ist keine Frage der reinen Willenskraft, sondern eine Haltung, die schrittweise sich entfalten darf, um dann zu helfen, den gegenwärtigen Moment bewusster wahrzunehmen und weniger automatisch auf Erinnerungen oder Befürchtungen zu reagieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der inneren Strom aus Bildern eignet sich, Gefühle und Körperempfindungen zu bemerken und zu halten, ohne sie sofort zu bewerten oder sogar verändern zu müssen. So entsteht ein innerer Erfahrungsraum zwischen dem, was war, und dem, was vielleicht sein wird. Ein Raum, in dem Gegenwart spürbar und erlebbar wird.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Akzeptanz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der zeitlose Augenblick zwischen Vergangenheit und Zukunft ist kein Ziel, das wir erreichen müssen. Vielmehr entsteht er dort, wo wir aufhören, gegen die Unveränderlichkeit des Vergangenen zu kämpfen und die Ungewissheit der Zukunft kontrollieren zu wollen und beginnen, das jetzige Erleben zu nehmen, wie es ist. Dann erfahren wir unsere ganze Palette an Fähigkeiten, unser Leben, im Vertrauen auf uns selbst, für uns stimmig und hilfreich gestalten zu können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Weg
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unsere Atmung kann dazu beitragen, Stress zu reduzieren, innere Ruhe zu fördern und das Bewusstsein für den gegenwärtigen Augenblick zu vertiefen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn es uns gelingt, Gedanken und Gefühle einer Zeitrichtung zuzuordnen gewinnen wir innerlich Klarheit. Die Forschung zeigt, dass unsere Gewichtung der Gedanken spürbar mit unserem Wohlbefinden und Verhalten zusammenhängen, so dass eine bewusste und flexible Gestaltung unserer Perspektive hilfreich ist, indem wir den Kontakt zur Gegenwart stabilisieren und die innere Reaktivität verringern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Pfad 1:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1. Nimm eine Haltung ein, in der dein Körper wach und zugleich für ihn möglichst bequem ist. Richte deine Aufmerksamkeit auf den Atem, ohne ihn bewusst zu verändern. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2. Spüre, wie die Luft einströmt, den Körper füllt, und wieder ausströmt. Wenn Gedanken an Vergangenes oder Zukünftiges auftauchen, nimm sie wahr und kehre freundlich zum Atem zurück.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3. Richte deine Aufmerksamkeit nun für einige Atemzüge besonders auf den Moment zwischen Ein- und Ausatmen – diese kleine, oft nicht wahrgenommene Pause. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           4. Wiederhole dies für zwei bis fünf Minuten. Es geht nicht darum, „richtig“ zu atmen, sondern diese kurze Lücke im automatischen Ablauf wahrzunehmen, ohne deinen Atemrhythmus zu verändern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Pfad 2:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1. Nimm dir ein Blatt Papier und teile es in drei Spalten: Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2. Notiere für ein bis drei Minuten alles, was dich gerade beschäftigt: Sätze, Bilder, Stichworte … . Schreibe ungefiltert. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3. Ordne danach jeden Punkt einer Spalte zu: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
             - Gehört dieser Gedanke zu etwas, das bereits geschehen ist? 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
             - Gehört er zu etwas, das ich gerade jetzt konkret erlebe? 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
             - Gehört er zu etwas, das (noch) nicht da ist – einer Befürchtung, Hoffnung, Planung? 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           4. Schaue dir abschließend an, welche Spalte besonders gefüllt ist. Frage dich: 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
             - Was brauche ich, um das Vergangene heute würdevoll zu lassen? 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
             - Was in der Zukunft kann ich konkret vorbereiten – und was entzieht sich meinem Einfluss? 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
             - Was in der Gegenwart bekommt zu wenig Aufmerksamkeit?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Pfad 3:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1. Wähle eine alltägliche Situation als „Anker“: zum Beispiel das Zähneputzen, das Warten an der Ampel oder das Abstellen der Kaffeetasse. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2. Nimm dir vor, in genau dieser Situation für etwa 30 Sekunden ganz mit deiner Aufmerksamkeit da zu sein: Nimm Geräusche, Körperempfindungen, Gerüche, Temperatur, Berührungen wahr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3. Wenn Gedanken an Vergangenes oder Zukünftiges auftauchen, nimm sie wahr und kehre zum unmittelbaren Sinneserleben zurück.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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    </item>
    <item>
      <title>chan(c/g)e</title>
      <link>https://www.freisam.com/chan-c-g-e</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir haben die Möglichkeiten zur Veränderung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manchmal glauben wir, unser heutiges Erleben ließe sich eindeutig aus der Vergangenheit erklären.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als gäbe es eine klare Linie: Das ist passiert — und deshalb bin ich heute so.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch menschliches Erleben ist vielschichtiger.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was wir erfahren, wirkt nicht einfach mechanisch auf uns ein. Es wird in unserem inneren System verarbeitet, eingeordnet, bewertet und mit bereits gemachten Erfahrungen verknüpft. Deshalb können selbst Menschen, die Ähnliches erlebt haben, ganz unterschiedliche Muster entwickeln.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch das, was wir innerlich immer wieder aktivieren — Gedanken, Gefühle, Bilder, Körperzustände —, wird mit der Zeit vertrauter. Es bahnt sich ein. Wird schneller erreichbar. So entstehen Muster, die sich irgendwann fast selbstverständlich anfühlen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch genau darin liegt auch Hoffnung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Denn wenn sich Belastendes durch Wiederholung verfestigen kann, dann können sich auch neue Erfahrungen verankern. Neue Sichtweisen. Neue innere Zustände. Neue Beziehungserfahrungen. Neue Wege, auf uns selbst und auf andere zu schauen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veränderung entsteht nicht immer dadurch, dass wir die eine Ursache in der Vergangenheit finden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sondern oft dadurch, dass wir im Hier und Jetzt beginnen, etwas anders wahrzunehmen, anders einzuordnen und anders zu erleben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht ist also nicht nur entscheidend, was uns geprägt hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sondern auch, was wir heute neu in uns stärken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Denn wir sind unserer Geschichte nicht einfach ausgeliefert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir haben die Möglichkeiten zur Veränderung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 30 Mar 2026 14:54:02 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wofür Warum?</title>
      <link>https://www.freisam.com/wofur-warum</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Blick nach vorne
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Warum?“ hält uns oft in der Vergangenheit fest – auf der Suche nach Ursachen, Erklärungen oder gar Schuld. Die Frage „Wofür?“ dagegen öffnet den Blick: Wofür könnte das, was dich belastet, einmal gut gewesen sein? Welchen Sinn oder Schutz hat es erfüllt? 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sobald sie erkennen, welche positive Absicht hinter einem Problem steckt, können sie bewusst entscheiden, wie sie heute damit umgehen möchten. So entsteht Veränderung, die nicht gegen sie gerichtet ist, sondern aus ihrem eigenen System heraus entsteht. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das große Ganze 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie hängt alles zusammen? Was bewirkt ihr Thema in ihrem Leben, ihren Beziehungen, ihrem Selbstbild – und was würde sich verändern, wenn eine Lösung entsteht? 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Betrachtung macht deutlich, warum manches bleibt, wie es ist – und wie neue Wege stimmig in ihr Leben integriert werden können. Veränderungen werden dadurch möglich und tragfähig. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ressourcen aktivieren 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hypnose bedeutet hier keine Fremdbeeinflussung, sondern eine Form vertiefter Selbstwahrnehmung. In diesem Zustand erhöhter Konzentration tritt der kritische Verstand etwas in den Hintergrund, während sie leichter Zugang zu ihren dann unbewussten Stärken und Erfahrungen finden. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie erinnern sich an Momente von Mut, Gelassenheit oder Klarheit – und lernen, sie bewusst zu nutzen. Es hilft ihnen, ihre vorhandenen Ressourcen neu miteinander zu verknüpfen und als innere Kraftquelle zu erleben. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veränderung, die bleibt 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie sind Gestalter ihrer Veränderung. Als Begleiter unterstützen wir sie dabei, ihre eigenen Wege zu finden – echt, stimmig und nachhaltig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veränderungen entstehen von innen heraus und fühlen sich deshalb natürlich an. Weil sie ihre inneren Kräfte nutzen, bleiben sie nicht nur theoretisch, sondern werden Teil ihres Erlebens und Handelns. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lösungsfokussiert und wertschätzend 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Statt das Problem endlos zu analysieren, liegt der Fokus auf dem, was funktioniert. Selbst kleine Ausnahmen sind wichtig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wann war es schon einmal etwas leichter und was war dann anders?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese lösungsorientierte Haltung stärkt Selbstwirksamkeit, Vertrauen und Zuversicht. Sie entdecken, dass sie bereits alles in sich tragen, was sie für Veränderung brauchen und lernen, es bewusst zu nutzen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So lassen sich Lösungen gestalten – mit dem, was schon da ist, in ihrem Tempo, passend zu ihrem Leben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 22 Mar 2026 10:39:55 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Story Follows State</title>
      <link>https://www.freisam.com/story-follows-state</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           gedachtes Denken überdenken
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manchmal glauben wir, wir müssten nur „anders denken“, positiver sein, unsere Gedanken besser im Griff haben – und dann würde es uns besser gehen, dann würden sich Konflikte lösen, dann würden wir uns leichter fühlen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch oft ist es genau andersherum.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht unsere Gedanken bestimmen, wie wir uns fühlen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sondern unser innerer Zustand bestimmt, welche Gedanken überhaupt entstehen können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unser Nervensystem, unser Stresslevel, unsere innere Weite oder Enge – all das wirkt wie ein Filter, durch den wir die Welt sehen. Und durch diesen Filter entsteht unsere ganz persönliche Geschichte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn wir erschöpft sind, überfordert, innerlich angespannt, dann werden unsere Gedanken enger, kritischer, oft auch härter – mit uns selbst und mit anderen. Plötzlich tauchen Sätze auf wie: „Ich werde nicht gesehen“, „Ich schaffe das nicht“, „Ich bin allein damit“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und das fühlt sich in diesem Moment absolut wahr an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch vielleicht kennst du auch diese anderen Momente: Du bist ruhiger, mehr bei dir, hast vielleicht gut geschlafen oder dich verbunden gefühlt – und plötzlich erscheinen dieselben Situationen in einem ganz anderen Licht. Mehr Verständnis ist da, mehr Weite, mehr Möglichkeiten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Situation hat sich nicht verändert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber dein Zustand.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und damit auch deine Geschichte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Story follows state“ bedeutet genau das:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unsere Gedanken sind nicht die objektive Wahrheit – sie sind Ausdruck unseres aktuellen inneren Erlebens.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das kann unglaublich entlastend sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Denn dann müssen wir nicht gegen unsere Gedanken kämpfen oder uns zwingen, „positiv“ zu denken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stattdessen dürfen wir weicher werden und uns fragen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie geht es mir gerade wirklich?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In welchem Zustand bin ich?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und was würde mir jetzt helfen, ein kleines Stück mehr in Ruhe, Sicherheit oder Verbindung zu kommen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manchmal ist es ein Atemzug.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Moment der Pause.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Gespräch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Spaziergang.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oder einfach die Erlaubnis, gerade so zu sein, wie es ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und oft geschieht dann etwas ganz von selbst:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit dem Zustand verändert sich auch die Geschichte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht ist das einer der liebevollsten Perspektivwechsel überhaupt:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dass wir nicht falsch sind mit dem, was wir denken und fühlen – sondern dass unser System gerade genau so reagiert, wie es kann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dass Veränderung nicht dort beginnt, wo wir uns innerlich korrigieren,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           sondern dort, wo wir beginnen, uns wirklich zu begegnen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unsere Gedanken sind keine Fakten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie sind Zustände – in Worte gefasst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 10 Mar 2026 11:21:42 GMT</pubDate>
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wofür ist Liebe?</title>
      <link>https://www.freisam.com/wofur-ist-liebe</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zwei und Zwei ist ...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die vielleicht größte Schwierigkeit unserer Zeit liegt in der Übersetzung des Lebens durch Wissenschaft. Es ist ein mühsamer Balanceakt, weil die Wissenschaft auf Empirie und Evidenz gründet – auf Berechnung, Beweis und Reproduzierbarkeit. Wahr ist, was sich rechnen lässt. Alles andere gilt als Spekulation oder Philosophie. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch gerade darin, dem Nichttrivialen, liegt das Wesen des Lebens. Der Mensch lebt, und allein durch dieses Leben entzieht er sich jeder Berechnung. Das Leben ist unberechenbar und damit das Gegenteil von trivial. Dennoch treibt uns die Anmaßung unserer eigenen Wichtigkeit dazu, das Komplexe zu reduzieren, das Chaotische zu ordnen und das Lebendige in Formeln zu pressen. Wir arbeiten fieberhaft daran, uns selbst in steuerbare Systeme zu verwandeln – Maschinen mit Geist, aber ohne Seele. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „2 + 2 = 4“, sagen wir, „darauf ist Verlass.“ Doch ist es deshalb Wahrheit, oder bloß Gewohnheit? Vielleicht gilt diese Formel nicht, weil sie ist, sondern weil sie sein muss, damit unser Weltbild Bestand hat. Über Jahrhunderte haben wir daraus eine Selbstverständlichkeit für ein System geschaffen, das dem Leben zuwiderläuft. Ein System, das trennt, wo Verbindung nötig wäre. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heinz von Foerster, Kybernetiker und Denker, stellte dem seine provokante Formel entgegen: „2 + 2 = grün“. Eine absurde Gleichung, scheinbar sinnlos – und doch voller Bedeutung. Sie verweist unter anderem auf unsere Schulen, jene Orte der Trivialisierung, an denen einfache Rechenaufgaben mehr zählen als das Miteinander, an denen logische Korrektheit den Vorrang vor emotionaler Wahrhaftigkeit erhält. So sind Lehrpläne zu MINT-lastigen Konstrukten geworden, in denen Beziehungs- und Resonanzwissenschaften wie Kunst, Musik, Tanz, Psychologie, Pädagogik, Soziologie und Philosophie ein Schattendasein führen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber was wäre, wenn neben „2 + 2 = 4“ auch „2 + 2 = grün“ gelten dürfte und beides Wirklichkeiten wären? Für die Malerin vielleicht tatsächlich grün, für den Musiker ein Gis. Wahrheit wäre dann kein Ergebnis, sondern eine Perspektive; keine Formel, sondern ein Resonanzraum. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Mensch zerlegt unablässig das Unteilbare, in dem irrigen Glauben, es begreifen zu können. In seinem Eifer, das Unfassbare fassbar zu machen, verliert er den Blick für das Ganze – und damit auch für die Liebe. Denn Liebe entzieht sich jeder Berechnung, Messung und Logik. Sie ist das, was bleibt, wenn alle Systeme versagen, und das, was beginnt, wo das Leben wieder unberechenbar wird. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht ist genau das ihre Funktion. Uns daran zu erinnern, dass das Lebendige weder trivial noch kontrollierbar ist. Liebe ist – jenseits jeder Formel – das Prinzip, das den Widerspruch aushält und das Fragmentierte wieder verbindet. Sie ist das Maß des Unmessbaren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 05 Mar 2026 13:25:45 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Trauma</title>
      <link>https://www.freisam.com/trauma-oder-selbstwirksamkeit</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           oder Selbstwirksamkeit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der therapeutischen Welt begegnen uns immer wieder zwei scheinbar gegensätzliche Haltungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die eine sagt:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unsere Reaktionen heute haben viel mit dem zu tun, was wir erlebt haben. Wenn Erfahrungen zu überwältigend waren, konnte unser Nervensystem sie nicht vollständig verarbeiten. Sie bleiben fragmentiert gespeichert – als Körperempfindungen, Gefühle, innere Alarmzustände. Und wenn heute etwas Ähnliches auftaucht, ein Geruch, ein Ton, eine Situation, dann reagiert unser System, als wäre es wieder mitten im Geschehen. Nicht, weil wir „falsch denken“, sondern weil unser Körper sich erinnert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die andere Haltung sagt:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir sind nicht festgelegt durch unsere Vergangenheit. Unser Erleben entsteht immer auch im Hier und Jetzt. Unser Gehirn ist veränderbar, unser Fokus lenkbar, unsere inneren Prozesse gestaltbar. Symptome sind nicht einfach Störungen, sondern oft auch intelligente Lösungsversuche unseres Systems. Und wir haben Einfluss darauf, wie wir heute mit dem umgehen, was in uns auftaucht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           wenn man beides nebeneinanderstellt, kann man sich fragen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was stimmt denn nun?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Antwort ist weniger entweder-oder, als wir vielleicht denken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja, unser System reagiert nicht ohne Grund.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja, das, was wir erlebt haben, prägt, wie wir fühlen, wie wir wahrnehmen, wie schnell wir in Stress geraten oder uns sicher fühlen können. Und nein – wir können das nicht einfach willentlich abschalten oder „wegdenken“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und gleichzeitig gilt auch,dass wir Menschen sind
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           die diesen Mustern nicht ausgeliefert sind
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veränderung ist möglich. Nicht durch Druck, nicht durch „ich muss mich nur mehr anstrengen“, sondern durch neue Erfahrungen – durch Sicherheit, durch Beziehung, durch ein anderes Erleben im Hier und Jetzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht liegt die Wahrheit genau dazwischen,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           nämlich dass wir lernen, die Reaktionen unseres Nervensystems zu verstehen, anstatt sie zu bekämpfen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           und dass wir uns gleichzeitig nicht darauf reduzieren, sondern Schritt für Schritt neue Möglichkeiten entdecken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht gegen uns sondern mit uns
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Denn unser System ist nicht unser Gegner,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           es hat nur irgendwann gelernt, uns zu schützen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           und heute dürfen wir ihm zeigen,
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           dass es auch anders gehen darf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://irp.cdn-website.com/f8ce97dc/dms3rep/multi/trauma.png" length="586577" type="image/png" />
      <pubDate>Sun, 01 Mar 2026 11:24:00 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Ich kann!</title>
      <link>https://www.freisam.com/ich-kann</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           der Weg ohne perfekt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manchmal glauben wir, wir müssten uns nur mehr anstrengen, mehr üben, mehr regulieren, mehr „richtig machen“, und dann würde es endlich funktionieren – mit der Meditation, mit der Ruhe, mit uns selbst. Und doch merken wir, dass genau in diesem „Ich muss“ etwas eng wird, etwas drängt, etwas uns nach vorne treibt, statt uns wirklich bei uns ankommen zu lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn wir beginnen, das wahrzunehmen, kann sich ein ganz anderer Blick öffnen, ein sanfterer vielleicht: Nicht „Ich bin falsch“, sondern „Mein System reagiert“. Da ist nichts kaputt, nichts defekt, sondern etwas in uns folgt einer Logik, einer Erfahrungsgeschichte, die einmal sinnvoll war und die heute noch versucht, uns zu schützen oder zu stabilisieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und genau in diesem Moment entsteht ein kleiner, aber unglaublich bedeutsamer Raum, ein Moment von Bewusstheit, in dem wir nicht mehr nur mitten im Geschehen sind, sondern uns selbst ein Stück weit begleiten können. Wir merken vielleicht: Da ist dieses „Ich muss, ich muss, ich muss“, dieser innere Druck, dieses Getriebensein, und anstatt dagegen anzukämpfen oder uns dafür zu verurteilen, können wir beginnen, uns zuzuwenden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir könnten neugierig werden und uns fragen, wo in unserem Leben es sich anders anfühlt, wo eher ein „Ich will“ spürbar ist, ein leises inneres Ja, etwas, das nicht aus Druck entsteht, sondern aus Verbindung. Vielleicht braucht es dafür gar keine großen Veränderungen, sondern kleine, konkrete Schritte – ein freier Raum im Kalender, eine Verabredung mit einem Menschen, bei dem wir uns sicher fühlen, ein gemeinsames Tun statt eines einsamen Funktionierens, oder die Erlaubnis, etwas heute einfach ein kleines bisschen anders zu machen als sonst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So beginnt eine andere Art von Beziehung zu uns selbst, in der wir unsere inneren Muster nicht mehr als Gegner sehen, sondern als Ausdruck einer intelligenten inneren Struktur, die verstanden und begleitet werden möchte. Und aus dieser Haltung heraus können wir uns fragen, was wir gerade wirklich brauchen und was wir uns selbst geben können, damit sich etwas verschieben darf, ganz behutsam, ohne Druck, ohne Perfektion.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vielleicht ist genau das der Weg: nicht gegen uns zu arbeiten, sondern mit uns, nicht alles sofort verändern zu müssen, sondern uns Schritt für Schritt neue Erfahrungen zu ermöglichen, die sich mehr nach Weite, nach Lebendigkeit und nach einem echten „Ich kann“ anfühlen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 28 Feb 2026 16:40:12 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Wie lange dauert das "Jetzt"</title>
      <link>https://www.freisam.com/wie-lange-dauert-das-jetzt</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Über Momente und Augenblicke
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einen Anhaltspunkt dafür findest du, wenn Sie die nachfolgenden Sätze einfach lesen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ohwbol die Bsabtuehcn dhcerundaneirgberiwelt snid, heabn Sie kuam Pemlbore, dem brefenfteden Txet Snin awebinzgeunn. Das vnkednaern Sie der vbüfflerneden Amtoiatuk Irehs Gneirhs!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es dürfte Ihnen nicht schwer gefallen sein, da Ihr Gehirn immer kurz voraus denkt, die Buchstaben anhand deines Bewusstem sortiert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Andere sprechen von impliziter und expliziter oder von heißer versus kalter Verarbeitung. Allerdings, und das ist entscheidend, wirken sie stets zusammen; wir sind also immer unbewusst und bewusst zugleich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           »Am liebsten wäre es dem Gehirn, wenn gar nichts Unerwartetes passiert. Totale Gleichförmigkeit ist dem Überleben viel dienlicher als das energie- und zeitraubende Bewusstsein«, erklärt Solms (Hirnforscher, Neuropsychoanalytiker).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Müssten wir immer erst nachdenken, um uns ein Bild der Lage zu machen und zu wissen, was zu tun ist, wären wir längst ausgestorben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Priming-Forscher John Bargh von der Yale University vergleicht unseren Geist mit einem Segler: Um sein Boot von A nach B zu steuern, sind bewusste Absichten und Kursberechnungen wichtig. Allerdings kann kein Segler allein darauf bauen. Er muss auch Unkontrollierbares wie die Strömung oder Winde einkalkulieren. Diese machen, wie das Unbewusste, was sie wollen. Aber der gewiefte Seemann bezieht sie in sein Tun ein, um ans Ziel zu kommen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ähnlich sollten wir es mit dem Unbewussten halten – indem wir ihm sein Handwerk erleichtern. Genau das tun wir sogar tagtäglich. Wenn ich es vermeide, hungrig im Supermarkt einzukaufen, wenn ich mir einen Talisman in die Tasche stecke oder gewohnheitsmäßig die Treppe statt den Aufzug nehme, lenke ich mein Unbewusstes. Und dass ich mir all das durchaus vornehmen kann, zeigt: Bewusst und unbewusst sind keine Gegensätze.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn Sie die verschachtelten Buchstaben am Anfang trotzdem mühelos lesen konntest, ist das bereits ein sehr guter Einstieg in die Frage „Wie lange dauert das Jetzt?“. Ihr Gehirn wartet nicht passiv darauf, dass „die Welt“ sauber und vollständig eintrifft. Es ergänzt, sortiert, prognostiziert. Wahrnehmen ist in hohem Maß Vorausdenken – und das geschieht zum großen Teil unbewusst, schnell und effizient. Bewusstsein kommt eher dort ins Spiel, wo etwas nicht passt, wo etwas neu ist, wo Überraschung entsteht. Genau deshalb wirkt Solms’ Gedanke so plausibel: Für das Gehirn ist Gleichförmigkeit „billiger“ als Überraschung, weil Abweichungen zusätzliche Verarbeitung kosten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Das „Jetzt“ ist kein Punkt, sondern ein Arbeitsfenster
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Alltag sprechen wir so, als gäbe es eine hauchdünne Gegenwart: einen messerscharfen Moment zwischen „schon vorbei“ und „noch nicht“. Psychologisch und neurokognitiv ist das zu simpel. Was wir als „Jetzt“ erleben, ist eher ein zeitliches Integrationsfenster, in dem das Gehirn Informationen bündelt, Bedeutung vergibt und Handlungsbereitschaft organisiert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wichtig ist dabei: Es gibt nicht das eine Jetzt, sondern mehrere Zeitmaßstäbe, die ineinandergreifen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ol&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das sensorische Jetzt (Millisekunden bis wenige Hundert Millisekunden)
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Damit Eindrücke als „zusammengehörig“ erlebt werden (ein Ton zur Lippenbewegung, ein Schritt zur visuellen Bewegung), müssen Signale über sehr kurze Spannen integriert werden. In dieser Größenordnung (grob: &amp;lt; 100 ms bis einige 100 ms) entsteht das Gefühl von Gleichzeitigkeit und unmittelbarer Wahrnehmung. Die Philosophie- und Psychologieliteratur diskutiert diese Ebene häufig unter dem Stichwort specious present und grenzt sie von längeren, gedächtnisbasierten Zeitabschätzungen ab. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das erlebte Handlungs-Jetzt (ungefähr 1 bis 3 Sekunden)
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Auf dieser Ebene wird es alltagsnah: Viele Befunde und Theorien beschreiben ein Gegenwartsfenster, in dem das Gehirn ein „integriertes Bild“ der Situation bereitstellt – groß genug, um Veränderung zu registrieren und Verhalten flüssig zu organisieren. Ernst Pöppel argumentiert – je nach Definition – für einen Wert um 2 bis 3 Sekunden, und populärwissenschaftliche Aufarbeitungen zeigen, wie sich diese Taktung sogar in Sprache und Rhythmus widerspiegeln kann. 
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Gleichzeitig ist es fachlich redlich zu sagen: Die exakte Dauer hängt davon ab, was man als „Jetzt“ definiert (rein phänomenal vs. wahrnehmungs- und handlungsbezogen), und es gibt in der Literatur auch kürzere Schätzungen. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das narrative Jetzt (Sekunden bis Minuten)
            &#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
        
             Sobald du beginnst, eine Situation innerlich zu erzählen („Was passiert hier gerade? Was bedeutet das für mich?“), arbeitet das Gehirn mit Arbeitsgedächtnis, Kontext, Emotion und Zielausrichtung. Dieses „Jetzt“ kann sich subjektiv dehnen oder schrumpfen: Bei Stress wirkt Zeit oft zäh oder zerhackt, bei Flow rauscht sie durch. Dieser Maßstab ist weniger ein fester Takt als eine Interpretationsleistung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ol&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Warum sich das Jetzt „beweglich“ anfühlt
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier greifen Ihre genannten Unterscheidungen (implizit/expizit, heiß/kalt) sehr gut. Unbewusste Prozesse laufen wie ein Autopilot, der permanent vorstrukturiert, was als Nächstes wahrscheinlich ist – und bewusste Prozesse sind wie ein Steuerimpuls, der vor allem dann stärker wird, wenn Kurskorrekturen nötig sind. Genau diese Partnerschaft beschreibt John Bargh mit dem Seglerbild: Ziel und Kurskorrektur sind bewusst, aber Strömung und Wind (unbewusste Einflüsse) laufen mit – und wer gut steuert, kalkuliert sie ein, statt gegen sie zu kämpfen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Damit wird „Wie lange dauert das Jetzt?“ auch praktisch beantwortbar:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn wenig Unerwartetes passiert, kann das bewusste Jetzt schmal sein: Autopilot reicht, die Gegenwart läuft scheinbar mühelos durch.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn viel Unerwartetes passiert (Angst, Konflikt, Risiko, Scham, Überforderung), wird das bewusste Jetzt oft breiter und körniger: Mehr Abgleich, mehr Bewertung, mehr „Was mache ich jetzt?“.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Eine klare, hilfreiche Position
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich halte es für die nützlichste Sicht, dass das Jetzt so lang ist, wie das Gehirn braucht, um aus „Eindrücken“ eine handlungsfähige Bedeutung zu machen. Für den unmittelbaren Wahrnehmungsfilm sind das eher Bruchteile einer Sekunde bis etwa eine Sekunde; für handlungs- und sinnbezogene Integration häufig Größenordnungen um wenige Sekunden; und für das autobiografische, bewertende „Jetzt“ deutlich länger. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wie Sie dem Gehirn das „Jetzt“ erleichtern
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der empathische Kern daran ist, dass Ihr Jetzt sich manchmal hektisch, leer oder „nicht greifbar“ anfühlt. Das ist nicht Schwäche, sondern oft ein Zeichen, dass Ihr System sehr viel integrieren muss.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie können das Unbewusste lenken, ohne es bekämpfen zu müssen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kontext gestalten statt Willenskraft überfordern: nicht hungrig entscheiden, Reize reduzieren, Übergänge planen. (Das ist keine Kleinigkeit, das ist Neuroökonomie.) 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Anker setzen: ein kurzer Satz, ein Gegenstand, ein Mini-Ritual vor schwierigen Situationen. Das „primt“ das, was Sieim Jetzt verfügbar haben wollen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Jetzt nicht romantisieren: Dauerpräsenz ist kein realistisches Ziel. Sinnvoller ist „gezielte Präsenz“: in den Momenten, in denen Kurskorrektur wirklich zählt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
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      <pubDate>Sat, 28 Feb 2026 11:03:31 GMT</pubDate>
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