Wieso? und Warum?
der Grund liegt woanders
Zwei Fragen, die uns leicht über die Lippen gehen. Warum nur?
Wieso hast Du das gemacht?
Weshalb …
Uns geht es vordergründig dabei meistens um das Erforschen von Ursachen für eine von uns erlebten Gegenwart. Vor allem dann, wenn sie uns negativ erscheint und uns womöglich traurig, wütend oder ängstlich macht.
Dann suchen wir nach Gründen, nach Schuldigen, um unser Leiden nicht selbst verantworten zu müssen.
Dahinter steckt das allzu verständliche Anliegen, sich wieder besser und gut zu fühlen. Leider erreichen wir es nicht, indem wir die Gefühle, die wir als schwer, einschränkend, belastend wahrnehmen, versuchen zu beseitigen. Wir können sie nicht einfach outsourcen und die Verantwortlichkeit für sie übertragen.
Sie gehören schlichtweg zu uns. Sie sind ein fester Bestandteil unseres Lebens.
Deshalb ist es an uns, einen Umgang mit ihnen zu finden, indem wir die wohlwollende Haltung zu ihnen reaktivieren.
Denn sie haben einen Sinn. Weshalb die Frage nicht warum oder wieso heißen sollte, sondern wir dürfen uns selbst nach dem "Wofür" fragen.
Hallo Angst, wofür bist du da?
Es klingt einfach, ist es aber nicht.













